Vom 22. bis 28. Juni 2026 findet die Aktionswoche „Gemeinsam aus der Einsamkeit“ statt. Der AWO Bundesverband koordiniert das neue Projekt GEPAQ, das gesundheitsfördernde Strukturen im Quartier auf- und ausbaut und die soziale Teilhabe pflegender An- und Zugehöriger stärkt. Im Fokus: Prävention von Einsamkeit.
Zur heute veröffentlichten aktuellen Statistik untergebrachter wohnungsloser Menschen des Statistischen Bundesamtes erklärt Michael Groß, Präsident der Arbeiterwohlfahrt:
Die LIGA der Freien Wohlfahrtspflege – Spitzenverbände im Land Brandenburg warnt vor einer deutlichen Schwächung der Rolle und Funktion der Landesintegrationsbeauftragten im Zuge der Neuorganisation des Sozialministeriums. Wurde die Position bislang als weisungsunabhängige Stabsstelle im Organigramm des Ministeriums geführt, erscheint sie nun nur noch als Referatsleitung im Bereich Zentrale Dienste. Zugleich soll das bisherige, hochqualifizierte und eingespielte Team von drei Mitarbeitenden aufgelöst werden.
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Die Brandenburger Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege haben sich zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammengeschlossen, um als LIGA für das Wohlergehen der Menschen im Land zu wirken. Ihr Ziel ist es, möglichst vielen Menschen gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen sowie für mehr soziale Ausgewogenheit und ein starkes Miteinander zu sorgen. Die Mitglieder der LIGA Brandenburg stehen für eine große Vielfalt von Angeboten und Konzepten sowie jahrzehntelangen Erfahrungen im Sozialbereich, in der Pflege, Erziehung und Betreuung von Menschen in unterschiedlichsten Lebenslagen. Mit schätzungsweise 70.000 Mitarbeitenden ist die Freie Wohlfahrtspflege ein wichtiger Arbeitgeber und nicht zu unterschätzender wirtschaftlicher Faktor im Land Brandenburg.
Im Vorfeld der Landtagswahl haben die Fachausschüsse der LIGA zu verschiedenen sozialpolitischen Themen Forderungspapiere entwickelt. Diese sind den demokratischen Parteien und ihren Kandidatinnen und Kandidaten übergeben worden. Nach erfolgter Wahl wurden sie nochmals aktualisiert, veröffentlicht und insbesondere an die Verhandlungsgruppen von SPD und BSW herangetragen. Wir hoffen, dass unsere Forderungen erfüllt werden und konkrete Ziele und Maßnahmen im Koalitionsvertrag stehen.
Anlässlich der heutigen Ministerpräsidentenkonferenz hat die Arbeiterwohlfahrt (AWO) neue Berechnungen zu den Folgekosten von Sozialkürzungen vorgelegt.