Zugang zum Recht für Menschen mit Fluchterfahrung und Behinderung

Artikel vom 11.05.2026

Ein neuer Leitfaden des AWO Bundesverbands veranschaulicht anhand von Beispielen, wie Fachkräfte Orientierung bieten, unterstützen und bei Bedarf an geeignete Stellen weitervermitteln können – stets angepasst an die jeweilige individuelle Situation.


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Quelle: AWO Bundesverband e.V.: https://awo.org/der-awo-neujahrsempfang-2024

Für viele junge Menschen mit Behinderungen und Fluchterfahrung und ihre Familien gleicht der Weg zu einer Teilhabeleistung oder einem Hilfsmittel dem Weg durch ein Labyrinth. Um einen Weg aus diesem zu finden, ist oft eine spezialisierte Beratung notwendig. Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe können dabei eine zentrale Rolle einnehmen: Sie können beraten und Wege in die Unterstützungssysteme vor Ort öffnen. Die Publikation „Zugang zum Recht für Menschen mit Fluchterfahrung und Behinderung“ zeigt illustrativ beispielhafte Wege auf, wie Fachkräfte Orientierung geben, unterstützen und an passende Stellen weiterverweisen können – immer mit Blick auf die individuelle Situation. Ergänzend enthält die Publikation einen Überblick über die Beratungslandschaft in Deutschland, sowie Verweise auf weiterführende Quellen. Sie lädt dazu ein, Wissen zu vertiefen und den eigenen fachlichen Blick kontinuierlich zu erweitern.

Der Leitfaden möchte nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch Mut machen: Mut, gemeinsam mit den jungen Menschen und ihren Familien Wege zu finden – trotz komplexer Strukturen, rechtlicher Hürden und sich verändernder Rahmenbedingungen.

Der Leitfaden ist ausschließlich digital verfügbar.

Leitfaden

Zugang zum Recht für Menschen mit Fluchterfahrung und Behinderung - ein illustrativer Einstieg

 

LIGA warnt vor Schwächung der Landesintegrationsbeauftragten
Pressemitteilung zu geplanter Neustrukturierung des Sozialministeriums

Die LIGA der Freien Wohlfahrtspflege – Spitzenverbände im Land Brandenburg warnt vor einer deutlichen Schwächung der Rolle und Funktion der Landesintegrationsbeauftragten im Zuge der Neuorganisation des Sozialministeriums. Wurde die Position bislang als weisungsunabhängige Stabsstelle im Organigramm des Ministeriums geführt, erscheint sie nun nur noch als Referatsleitung im Bereich Zentrale Dienste. Zugleich soll das bisherige, hochqualifizierte und eingespielte Team von drei Mitarbeitenden aufgelöst werden.

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