In einer Podiumsdiskussion wurde die Arbeitsmarktintegration und Teilhabe aus Sicht von Trägern, Unternehmen, Kommunen und Beratungsstellen beleuchtet und verschiedene Wünsche für die Zukunft zusammengetragen. Im Fokus stand dabei die Abkehr von der zeitlich befristeten und damit unsicheren Projektförderung hin zu einer langfristig gedachten verlässlichen Förderung beispielsweise der Fach- und Beratungsstellen auf der Grundlage eines Landesintegrationsgesetzes. Spannend war ebenfalls der Blick der Wissenschaft. Susanne Veit vom Deutschen Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) berichtete von umfangreichen Feldforschungen. Demnach sind vor allem Menschen aus Herkunftsländern, denen die Eigenschaften arm, muslimisch geprägt und schwarz zugeordnet werden, in Deutschland und Europa verstärkt von Diskriminierung am Arbeitsmarkt betroffen. Dies umfasse auch andere Lebensbereiche wie die Suche nach einem Kita-Platz, einer Wohnung oder allgemein Hilfe im Alltag.
Im Anschluss gab es für die Teilnehmer*innen des Fachtags die Gelegenheit zu Austausch, Vernetzung und Gesprächen über Best-Practice-Beispiele.