Junge Menschen einbeziehen und stärken

Artikel vom 04.05.2026

4 Junge Menschen stehen in einen Kornfeld. Von hinten fotografiert.

Mit einer neuen Handreichung zu pädagogischen Begleitungsformaten bieten der AWO Bundesverband und das Landesjugendwerk der AWO Thüringen pädagogischen Fachkräften praktische Hilfe für die Vor- und Nachbereitung internationaler Jugendbegegnungen.


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Quelle: AWO Bundesverband e.V.

Bevor eine internationale Jugendbegegnung startet, können junge Menschen Unsicherheiten und Sorgen verspüren – insbesondere, wenn sie zuvor noch nie im Ausland waren. Ein gezieltes Vorbereitungstreffen mit den Teilnehmenden kann hier den entscheidenden Unterschied machen: Es schafft Vertrauen, stärkt die Gruppe, klärt Erwartungen und gibt Raum, individuelle Bedürfnisse frühzeitig zu erkennen. Die AWO entwickelte die Publikation Junge Menschen einbeziehen und stärken – Pädagogische Begleitungsformate vor und nach einer internationalen Begegnung  begleitend zu einer durch das Deutsch-Französische Jugendwerk geförderten deutsch-französisch-nordmazedonischen Jugendbegegnung (inklusive Vor- und Nachbereitungstreffen) des Landesjugendwerks Thüringen. Das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend förderte die Erstellung. Die Handreichung

  • erklärt, warum eine Vor- und Nachbereitung mit den Teilnehmenden besonders wichtig ist
  • welche Inhalte sinnvoll eingebracht werden können und
  • wie Fachkräfte diese Treffen praxisnah gestalten können

Sie richtet sich an pädagogische Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, Teamende und Organisierende, die alle Jugendlichen im Blick behalten und ihre internationalen Begegnungen inklusiver gestalten möchten. Internationale Jugendbegegnungen bieten jungen Menschen die Chance, über Grenzen hinweg zu lernen, neue Perspektiven zu gewinnen und interkulturelle Erfahrungen zu sammeln. Doch nicht alle Jugendlichen haben den gleichen Zugang zu solchen Angeboten. Besonders benachteiligte und im internationalen Jugendaustausch unterrepräsentierte Gruppen stoßen häufig auf Hürden – seien sie finanzieller, sprachlicher, sozialer oder emotionaler Art. Gleichzeitig zeigt die Studienlage, dass gerade benachteiligte Jugendliche häufig mehr negative Erfahrungen bei internationalen Austauschen machen als privilegierte Jugendliche. Gerade deshalb ist eine Vor- und Nachbereitung mit den jungen Menschen so wichtig!

Junge Menschen einbeziehen und stärken

Pädagogische Begleitungsformate vor und nach einer internationalen Jugendbegegnung – Handreichung des AWO Bundesverbands und das Landesjugendwerks der AWO Thüringen

 

LIGA warnt vor Schwächung der Landesintegrationsbeauftragten
Pressemitteilung zu geplanter Neustrukturierung des Sozialministeriums

Grafik/Zeichnung: Männchen in verschiedenen Farben. Kreisförmig.

Die LIGA der Freien Wohlfahrtspflege – Spitzenverbände im Land Brandenburg warnt vor einer deutlichen Schwächung der Rolle und Funktion der Landesintegrationsbeauftragten im Zuge der Neuorganisation des Sozialministeriums. Wurde die Position bislang als weisungsunabhängige Stabsstelle im Organigramm des Ministeriums geführt, erscheint sie nun nur noch als Referatsleitung im Bereich Zentrale Dienste. Zugleich soll das bisherige, hochqualifizierte und eingespielte Team von drei Mitarbeitenden aufgelöst werden.

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