Ehrenamtliche Betreuung - was ist zu tun?

Artikel vom 05.02.2024

Ehrenamtliche Betreuung - was ist zu tun?

AWO Bundesverband bietet Expert*innen-Chat zum Thema "Ehrenamtliche Betreuung" am 28. Februar 2024 an.

Quelle: AWO Bundesverband e.V.

Wer nicht mehr in der Lage ist, selbstständig Wünsche zu äußern oder Entscheidungen zu treffen, ist auf die Unterstützung anderer angewiesen. Das kann verschiedene Gründe haben: eine geistige oder körperliche Behinderung, eine psychische Erkrankung (z.B. Alzheimer oder schwere Depressionen), ein Unfall oder eine schwere Krankheit.

In bestimmten Fällen kann es sinnvoll sein, eine gesetzliche Betreuung einzurichten. Zumindest dann, wenn in einer gültigen Vorsorgevollmacht keine andere volljährige Person zur Betreuung der betroffenen Person bestimmt wurde. Mit einer Betreuungsverfügung kann rechtzeitig festgelegt werden, wer als Betreuungsperson bestellt werden soll und welche Aufgabenkreise übernommen werden sollen. Ist die Betreuungsverfügung dem Amtsgericht bekannt, wird sie bei der Entscheidung berücksichtigt.

Meist sind es Familienmitglieder oder Freund*innen, die sich als ehrenamtliche Betreuer*in um die Vermögenssorge, um Wohnungsangelegenheiten oder die Aufenthaltsbestimmung für Nahestehende kümmern. Oftmals fragen sie sich: welche Voraussetzungen müssen für diese Aufgabe mitgebracht werden? Wie sieht die Zusammenarbeit mit den Amtsgerichten aus? Müssen ehrenamtliche Betreuer*innen immer für alle Lebensbereiche zuständig sein? Wie können Betreuungsvereine den ehrenamtlichen Betreuungspersonen helfen?

Fragen Sie uns! Unsere Expertin Sabine Weisgram beantwortet Ihre Fragen.

Zur Expertin:

Sabine Weisgram ist Volljuristin und seit über 10 Jahren beim AWO Bundesverband e.V. verantwortlich für den Bereich der Betreuungsvereine.

Zum Expert*innen-Chat:

Als Teilnehmer*in können Sie dem Gruppenchat am 28. Februar 2024 ab 17:30 Uhr ganz einfach hier beitreten:

 

Kitareform seit Jahren überfällig

Die Regelungen im aktuell geltenden Kita-Gesetz sind völlig überholt und nicht mehr zeitgemäß. Schrittweise Änderungen lösen das Problem nicht, sondern verschärfen die rechtlichen Unsicherheiten für Kita-Träger, die Eltern und Mitarbeiter*innen. Statt wie im Koalitionsvertrag vereinbart ein neues Gesetz vorzulegen, wurde die Kitareform im vergangenen Jahr durch die Landesregierung ausgesetzt. Am gestrigen Donnerstag befasste sich der Brandenburger Landtag auf Antrag der Linken-Fraktion endlich wieder mit der Reform des Kitagesetzes. Die LIGA der Freien Wohlfahrtpflege und die Gemeinsame Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) der AWO Brandenburg begrüßen den Vorstoß für das dringend benötigte Gesetz – auch wenn der Gesetzesentwurf der Linken keine Mehrheit fand.

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Der Landtag Brandenburg im Hintergrund. 4 Frauen mit Plakaten auf einer Demonstration. Die Frauen halten ihre Plakate in die Kamera und lächeln.
Neues KiTa-Gesetz gefordert
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