Bündnis für die frühe Bildung

"Kita.Macht.Bildung" wendet sich gegen Kürzungen im Land Brandenburg

4 Männer in der Mitte eine rothaarige Frau stehen vor einer Plakatwand.

"Kita.Macht.Bildung" wendet sich gegen Kürzungen im Land Brandenburg

Anlässlich der Brandenburger Reformpläne im frühkindlichen Bildungsbereich positioniert sich das in dieser Woche gegründete neue Bündnis Kita.Macht.Bildung! klar gegen Kürzungen bei Qualität, Personal und Finanzen. Mit sieben Kernforderungen richtet sich das Bündnis an die Landesregierung.Anlässlich der Brandenburger Reformpläne im frühkindlichen Bildungsbereich positioniert sich das neue Bündnis Kita.Macht.Bildung! klar gegen Kürzungen bei Qualität, Personal und Finanzen. Mit sieben Kernforderungen richtet sich das Bündnis an die Landesregierung.


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In dieser Woche hat das brandenburgweite Bündnis Kita.Macht.Bildung! seine Arbeit offiziell aufgenommen. Auf einer Pressekonferenz am vergangenen Donnerstag stellten die Initiatoren ihre Forderungen an die Landespolitik vor. Die Mitglieder des Bündnisses betonten, dass der fortschreitende demografische Wandel in Brandenburg keine Rechtfertigung für Kürzungen in der frühkindlichen Bildung sein darf. Im Gegenteil: Es braucht endlich eine nachhaltige Finanzierung, die die Qualität der Kindertagesbetreuung sichert – unabhängig von sinkenden Kinderzahlen.

„Die letzten Monate haben gezeigt, wie widersprüchlich die Aussagen der Brandenburger Landesregierung zur Finanzierung der Kitas und zur Zukunft der frühkindlichen Bildung sind“, erklärte Günther Fuchs, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). „Unser Ziel ist es, den abgebrochenen Kita-Reformprozess wieder aufzunehmen und gemeinsam mit allen Beteiligten Lösungen zu finden. Die Qualitätsentwicklung der Kitas und eine verlässliche Finanzierung sind dabei von zentraler Bedeutung. Es ist Zeit, in die Qualität der Kindertagesstätten zu investieren. Alle Kürzungsüberlegungen der Landesregierung lehnen wir ab“, so Fuchs weiter.

Das überparteiliche Aktionsbündnis, das sich aus unterschiedlichen Organisationen wie der GEW, der AWO Landesarbeitsgemeinschaft Brandenburg, dem Paritätischen Landesverband Brandenburg und Fröbel zusammensetzt, fordert eine nachhaltige und faire Finanzierung der Kindertageseinrichtungen, um die Bildungs- und Betreuungsqualität langfristig zu sichern.

Diana Golze, Koordinatorin der AWO Landesarbeitsgemeinschaft Brandenburg, betonte: „Die Kita ist ein Ort, an dem Kinder aus unterschiedlichen sozialen und kulturellen Hintergründen zusammenkommen. Hier können wir die Weichen stellen, um Chancengleichheit zu fördern und ‘Armuts-Karrieren’ zu durchbrechen. Diese Aufgabe erfordert stabile, verlässliche Rahmenbedingungen, sowohl finanziell als auch personell. Nur so kann allen Kindern die bestmögliche Förderung zuteilwerden.“

Grafik mit roter Sprechblase und dem Text „Kita. Macht. Bildung!“.
 

LIGA warnt vor Schwächung der Landesintegrationsbeauftragten
Pressemitteilung zu geplanter Neustrukturierung des Sozialministeriums

Grafik/Zeichnung: Männchen in verschiedenen Farben. Kreisförmig.

Die LIGA der Freien Wohlfahrtspflege – Spitzenverbände im Land Brandenburg warnt vor einer deutlichen Schwächung der Rolle und Funktion der Landesintegrationsbeauftragten im Zuge der Neuorganisation des Sozialministeriums. Wurde die Position bislang als weisungsunabhängige Stabsstelle im Organigramm des Ministeriums geführt, erscheint sie nun nur noch als Referatsleitung im Bereich Zentrale Dienste. Zugleich soll das bisherige, hochqualifizierte und eingespielte Team von drei Mitarbeitenden aufgelöst werden.

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