AWO kritisiert Pläne der Rentenkommission

Artikel vom 21.05.2026

Ältere Frau und älterer Mann sitzen auf einer Parkbank. Im Hintergrund eine Art Holzhütte.
Foto von Nimble Essence auf Unsplash

Die Presse berichtet heute über Pläne der Rentenkommission, u.a. das Renteneintrittsalter zu erhöhen. Dazu erklärt Michael Groß, Präsident der Arbeiterwohlfahrt (AWO):


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Quelle: AWO Bundesverband e.V.

„Die Berichte über die Pläne der Rentenkommission sind gruselig. Sollte sich das, was die Presse berichtet, bewahrheiten, dann ist mir wirklich unerklärlich, wie das Gremium auf solche Ideen kommt.

Rentenalter rauf, Rentenniveau runter, deutlicher kann man nicht machen, dass man von der Arbeitsrealität der Mehrheit der Bevölkerung nicht die geringste Ahnung hat.

Wie sollen Arbeitnehmer*innen in körperlich fordernden Berufen das bitte durchhalten? Kitamitarbeitende, Pflegefachkräfte, Handwerk – alles Jobs, die man nicht bis ins hohe Alter leisten kann. Die Rentenkommission hat noch wenige Wochen Zeit, auf ihrem Irrweg eine Vollbremsung und Kehrtwende zu machen – tut sie das nicht, ist das ein fatales Signal an die Menschen in diesem Land: Sie werden ackern müssen bis über ihre Leistungsfähigkeit hinaus und können sich nicht darauf verlassen, dass die Regierung ein halbwegs angemessenes Niveau für ihre Alterssicherung schützt. Wir brauchen eine Rentenversicherung, in die alle einzahlen – auch Beamte – und die Menschen Sicherheit und Würde im Alter garantiert.“

 

LIGA warnt vor Schwächung der Landesintegrationsbeauftragten
Pressemitteilung zu geplanter Neustrukturierung des Sozialministeriums

Grafik/Zeichnung: Männchen in verschiedenen Farben. Kreisförmig.

Die LIGA der Freien Wohlfahrtspflege – Spitzenverbände im Land Brandenburg warnt vor einer deutlichen Schwächung der Rolle und Funktion der Landesintegrationsbeauftragten im Zuge der Neuorganisation des Sozialministeriums. Wurde die Position bislang als weisungsunabhängige Stabsstelle im Organigramm des Ministeriums geführt, erscheint sie nun nur noch als Referatsleitung im Bereich Zentrale Dienste. Zugleich soll das bisherige, hochqualifizierte und eingespielte Team von drei Mitarbeitenden aufgelöst werden.

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