Reform der Schuldenbremse für Investitionen

Pressekommentar: Reform der Schuldenbremse für Investitionen in Klimaschutz, gute Arbeit und einen starken Sozialstaat

Mädchen mit bunten Händen die sie zur Kamera streckt. Im Gesicht hat sie auch Farbspuren. Pink, Gelb, Blau, Lila.

Pressekommentar: Reform der Schuldenbremse für Investitionen in Klimaschutz, gute Arbeit und einen starken Sozialstaat

Als Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB), Arbeiterwohlfahrt (AWO) und Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) fordern wir eine Reform der Schuldenbremse bei Bund und Ländern, die Investitionen in eine soziale, ökologische und resiliente Wirtschaft und Gesellschaft ermöglicht.


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Quelle: AWO Bundesverband e.V.

Eine Sonderregelung allein für Rüstungsausgaben oder ein zusätzliches Sondervermögen für die Bundeswehr löst die zentralen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Herausforderungen nicht.

Michael Groß, AWO-Präsident: „Wir leben in unsicheren Zeiten. Es ist daher ein alternativloser Akt der Vernunft, nun schnellstmöglich vorzusorgen und mit einem breiten Konsens im Parlament den nötigen finanziellen Spielraum für die nächsten Jahre zu schaffen. Das Mittel der Wahl darf jetzt nicht ein Sondervermögen allein für die Ertüchtigung des Wehretats sein. Es ist Zeit für eine Reform der Schuldenregel, die den Bundeshaushalt entlastet und große Investitionen in den sozialen Zusammenhalt, wie eine Wohnungsbauoffensive, ermöglicht, statt die nächste Regierung zu Kürzungen im Sozialen zu zwingen.“

Verena Graichen, Bundesgeschäftsführerin Politik des BUND: „Wir brauchen dringend eine Reform der Schuldenbremse, die Investitionen in technischen und natürlichen Klimaschutz sowie in die Wiederherstellung natürlicher Lebensräume ermöglicht. Die Akzeptanz für die ökologisch notwendigen Maßnahmen wird es nur geben, wenn diese sozial gerecht ausgestaltet sind. Gute Arbeit, ein bezahlbares Leben und der Erhalt unserer Lebensgrundlagen müssen Hand in Hand gehen.“

Stefan Körzell, geschäftsführender DGB-Bundesvorstand: “Deutschland braucht Investitionen in eine gerechte Modernisierung der Wirtschaft, in zukunftsfähige Arbeitsplätze und bezahlbare Energie. Der milliardenschwere Investitionsstau bei der Verkehrsinfrastruktur, bei Bildung, Digitalisierung, Krankenhäusern und bezahlbarem Wohnraum muss endlich beseitigt werden. Dafür muss die Schuldenbremse im Grundgesetz investitionsfreundlich reformiert werden. Wer jetzt weiter auf einen unsinnigen Sparkurs setzt, spart nicht für unsere Kinder, sondern an ihrer Zukunft.“

 

Musik ohne Grenzen
AWO Neujahrskonzert 2026 mit Verleihung der Regine-Hildebrandt-Medaille

Preisverleihung: Gruppenbild vor der Bühne stehen 7 Menschen. Das Publikum hinter ihnen. Frau in der Mitte hält großen Blumenstrauß.

„Mit Mut und Weitsicht hat sie sich für eine starke Gemeinschaft eingesetzt, zu einem Zeitpunkt, als noch nicht zu erkennen war, wie wichtig dieser Zusammenhalt einmal sein wird.“ Die Rede ist von Renate Bossack aus Guben, die beim diesjährigen AWO Neujahrskonzert am vergangenen Samstagnachmittag im Nikolaisaal für ihr besonderes ehrenamtliches Engagement mit der Regine-Hildebrandt-Medaille ausgezeichnet wurde. Zum seit rund 20 Jahren stattfindenden neujährlichen Konzert des AWO Bezirksverband Potsdam e.V. hatte in diesem Jahr die Landesarbeitsgemeinschaft der Arbeiterwohlfahrt in Brandenburg – mit der Potsdamer AWO und den AWO Bezirksverbänden Ost, Nord und Süd  – sowie der AWO Landesverband Berlin eingeladen. Organisiert wird das Neujahrskonzert vom Reiseclub Berlin-Brandenburg (RCB), damit die über 700 Gäste einen unbeschwerten Nachmittag erleben können.

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