Keine Zusammenarbeit mit der extremen Rechten im EU-Parlament

Artikel vom 25.03.2026

Blaue Flagge der Europäischen Union mit gelben Sternen, wehend vor blauem Himmel.

In einem gemeinsamen offenen Brief von knapp 190 Organisationen an CDU, CSU und EVP warnt der AWO Bundesverband eindringlich davor, die von CDU und CSU klar betonte Abgrenzung gegenüber der extremen Rechten im Europäischen Parlament weiter aufzuweichen.


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Quelle: AWO Bundesverband e.V.

Hintergrund sind Berichte über eine inhaltliche Abstimmung der EVP-Fraktion mit Abgeordneten rechtsextremer Fraktionen im Innenausschuss des EU-Parlaments. Die AWO kritisiert, dass damit zentrale demokratische Grundsätze und zuvor gezogene politische Grenzen infrage gestellt werden. Sie fordert, die Zusammenarbeit mit der extremen Rechten konsequent auszuschließen und die bestehenden roten Linien auch auf europäischer Ebene einzuhalten. Zugleich richtet sich der offene Brief gegen den aktuellen Entwurf der europäischen Rückführungsverordnung. Die AWO sieht – wie bereits in einer früheren Positionierung zur Rückführungsverordnung dargelegt – insbesondere in geplanten Abschiebungszentren außerhalb der EU sowie in der Ausweitung der Abschiebungshaft erhebliche Risiken für die Wahrung grundlegender Rechte nach der EU-Grundrechtecharta. Sie fordert eine Asyl- und Migrationspolitik, die sich klar an rechtsstaatlichen und menschenrechtlichen Standards orientiert.

Offener Brief

Gegen die Zusammenarbeit mit der extremen Rechten im Europäischen Parlament – offener Brief des AWO Bundesverbands und über 100 weiterer Organisationen an CDU, CSU und EVP

 

Musik ohne Grenzen
AWO Neujahrskonzert 2026 mit Verleihung der Regine-Hildebrandt-Medaille

Preisverleihung: Gruppenbild vor der Bühne stehen 7 Menschen. Das Publikum hinter ihnen. Frau in der Mitte hält großen Blumenstrauß.

„Mit Mut und Weitsicht hat sie sich für eine starke Gemeinschaft eingesetzt, zu einem Zeitpunkt, als noch nicht zu erkennen war, wie wichtig dieser Zusammenhalt einmal sein wird.“ Die Rede ist von Renate Bossack aus Guben, die beim diesjährigen AWO Neujahrskonzert am vergangenen Samstagnachmittag im Nikolaisaal für ihr besonderes ehrenamtliches Engagement mit der Regine-Hildebrandt-Medaille ausgezeichnet wurde. Zum seit rund 20 Jahren stattfindenden neujährlichen Konzert des AWO Bezirksverband Potsdam e.V. hatte in diesem Jahr die Landesarbeitsgemeinschaft der Arbeiterwohlfahrt in Brandenburg – mit der Potsdamer AWO und den AWO Bezirksverbänden Ost, Nord und Süd  – sowie der AWO Landesverband Berlin eingeladen. Organisiert wird das Neujahrskonzert vom Reiseclub Berlin-Brandenburg (RCB), damit die über 700 Gäste einen unbeschwerten Nachmittag erleben können.

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