Gemeinsam gelingt’s

Artikel vom 26.11.2025

Mehrstöckiges Wohngebäude mit Balkonen, fotografiert von unten gegen den Himmel.
Foto von Brandon Griggs auf Unsplash

Im Rahmen des Nationalen Aktionsplans gegen Wohnungslosigkeit veröffentlichten der AWO Bundesverband und die anderen BAGFW-Verbände mit GdW und BAG W eine neue Broschüre zu guter Praxis der Kooperation zwischen Wohnungsnotfallhilfe und Wohnungswirtschaft.


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Quelle: AWO Bundesverband e.V.

Bezahlbarer Wohnraum ist mittlerweile in vielen Regionen knapp. Wer einmal eine Wohnung verloren hat, findet nur schwer in den Wohnungsmarkt zurück. Die Zahl wohnungsloser Menschen ist auf einem Allzeithoch. Menschen mit geringem Einkommen, Mietschulden, negativer Schufa oder ohne festen Wohnsitz stehen oft vor verschlossenen Türen. Räumungsverfahren sind für Wohnungsunternehmen aufwendig, teuer und für alle Beteiligten belastend. Kurz: Die Herausforderungen wachsen – für die Wohnungsnotfallhilfe und die Wohnungswirtschaft

Prävention und Wohnraumversorgung
Die neue Publikation zeigt auf, wie wichtig funktionierende Kooperationen für Prävention und Wohnraumversorgung sind und welche Modelle bereits existieren. Die Bandbreite der vorgestellten Projekte reicht von sozialer Mieterberatung über mobile Mieterhilfen und aufsuchende Hilfen bis zur präventiven Sozialarbeit im ländlichen Raum. Hinzu kommen unterschiedliche Modelle der Wohnraumversorgung im Bestand. Unter dem Motto „Weite Wege, enge Zusammenarbeit“ wird unter anderem ein AWO-Projekt zu präventiver Sozialarbeit vorgestellt, das darauf abzielt, Wohnraum zu erhalten und Menschen aus  einer Obdachlosenunterkunft in eigenen Wohnraum zu vermitteln. Das Projekt sensibilisiert zugleich für die Lage wohnungsloser Menschen vor Ort. Mit der Broschüre sollen weitere Unternehmen und Kommunen ermutigt werden, bestehende Kooperationen auszubauen oder neue Formen der Zusammenarbeit zu entwickeln.

Gemeinsam gelingt's

Gute Praxis der Kooperation zwischen Wohnungsnotfallhilfe und Wohnungswirtschaft – Broschüre von BAGFW, GdW und BAG W (November 2025)

 

Musik ohne Grenzen
AWO Neujahrskonzert 2026 mit Verleihung der Regine-Hildebrandt-Medaille

Preisverleihung: Gruppenbild vor der Bühne stehen 7 Menschen. Das Publikum hinter ihnen. Frau in der Mitte hält großen Blumenstrauß.

„Mit Mut und Weitsicht hat sie sich für eine starke Gemeinschaft eingesetzt, zu einem Zeitpunkt, als noch nicht zu erkennen war, wie wichtig dieser Zusammenhalt einmal sein wird.“ Die Rede ist von Renate Bossack aus Guben, die beim diesjährigen AWO Neujahrskonzert am vergangenen Samstagnachmittag im Nikolaisaal für ihr besonderes ehrenamtliches Engagement mit der Regine-Hildebrandt-Medaille ausgezeichnet wurde. Zum seit rund 20 Jahren stattfindenden neujährlichen Konzert des AWO Bezirksverband Potsdam e.V. hatte in diesem Jahr die Landesarbeitsgemeinschaft der Arbeiterwohlfahrt in Brandenburg – mit der Potsdamer AWO und den AWO Bezirksverbänden Ost, Nord und Süd  – sowie der AWO Landesverband Berlin eingeladen. Organisiert wird das Neujahrskonzert vom Reiseclub Berlin-Brandenburg (RCB), damit die über 700 Gäste einen unbeschwerten Nachmittag erleben können.

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