Bürgerschaftliches Engagement für Vielfalt muss gestärkt werden

AWO zum Internationalen Tag gegen Rassismus

Grafik mit rotem Hintergrund und weißem Schriftzug „Kein Platz für Rassismus“, daneben ein QR-Code und der Zusatz „AWO gegen Rassismus“.

AWO zum Internationalen Tag gegen Rassismus

Anlässlich des Internationalen Tages gegen Rassismus am 21. März betont die AWO die Bedeutung zivilgesellschaftlichen Engagements gegen Hass und Ausgrenzung.


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Quelle: AWO Bundesverband e.V.

Dazu erklärt Kathrin Sonnenholzner, Präsidentin der Arbeiterwohlfahrt:

„Die jüngsten Entwicklungen in Deutschland und der Welt zeigen deutlich: Rassistische und diskriminierende Tendenzen gewinnen immer mehr an Raum. Es ist jetzt die Verantwortung aller, sich gegen diese Entwicklungen zu stellen. Wir alle sind gefragt, aktiv für Demokratie und gegen Ausgrenzung zu kämpfen. Die AWO steht an der Seite derjenigen, die Rassismus und Diskriminierung erleben müssen, und unterstützt jene, die für eine gerechte und diverse Gesellschaft eintreten. Wir rufen alle Menschen auf, sich uns anzuschließen.“

Die AWO sieht sich als festen Teil des demokratischen Widerstands gegen Ausgrenzung und Hass. Sie ruft dazu auf, das antifaschistische Engagement auszubauen. Dabei sei die Politik in der Pflicht, die Rahmenbedingungen für solches Engagement zu ermöglichen.

„Die Politik ist jetzt gefragt, die viel beschworene wehrhafte Demokratie tatsächlich zu stärken und sich nicht in kurzsichtigem politischem Taktieren zum Steigbügelhalter demokratiezerstörender Rhetorik zu machen. Solidarität und Vielfalt sind keine leeren Begriffe, sondern die Grundlage unserer Demokratie. Eine vielfältige, freie Gesellschaft gibt es aber nicht von alleine. Sie braucht Rückendeckung gegen Anfeindungen von jenseits der bröckelnden Brandmauer – ideell und finanziell. Das Demokratiefördergesetz ist dafür zentral. Die neue Bundesregierung muss dieses Gesetz zwingend schnellstmöglich auf den Weg bringen, um Extremismusprävention und demokratisches Engagement zu stärken.“

Hintergrund:

Der Internationale Tag gegen Rassismus wird jährlich am 21. März begangen und wurde 1966 von den Vereinten Nationen ausgerufen. Die internationalen Wochen gegen Rassismus finden vom 17. bis 31. März statt. Die Arbeiterwohlfahrt beteiligt sich deutschlandweit mit Aktionen und Veranstaltungen unter dem Motto #AWOgegenRassismus. Mehr dazu unter:

 

Musik ohne Grenzen
AWO Neujahrskonzert 2026 mit Verleihung der Regine-Hildebrandt-Medaille

Preisverleihung: Gruppenbild vor der Bühne stehen 7 Menschen. Das Publikum hinter ihnen. Frau in der Mitte hält großen Blumenstrauß.

„Mit Mut und Weitsicht hat sie sich für eine starke Gemeinschaft eingesetzt, zu einem Zeitpunkt, als noch nicht zu erkennen war, wie wichtig dieser Zusammenhalt einmal sein wird.“ Die Rede ist von Renate Bossack aus Guben, die beim diesjährigen AWO Neujahrskonzert am vergangenen Samstagnachmittag im Nikolaisaal für ihr besonderes ehrenamtliches Engagement mit der Regine-Hildebrandt-Medaille ausgezeichnet wurde. Zum seit rund 20 Jahren stattfindenden neujährlichen Konzert des AWO Bezirksverband Potsdam e.V. hatte in diesem Jahr die Landesarbeitsgemeinschaft der Arbeiterwohlfahrt in Brandenburg – mit der Potsdamer AWO und den AWO Bezirksverbänden Ost, Nord und Süd  – sowie der AWO Landesverband Berlin eingeladen. Organisiert wird das Neujahrskonzert vom Reiseclub Berlin-Brandenburg (RCB), damit die über 700 Gäste einen unbeschwerten Nachmittag erleben können.

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