AWO zum Rentenpaket II

Leistungsfähigkeit und Leistungsgerechtigkeit der gesetzlichen Rente müssen für alle Generationen gesichert sein.

Ältere Person geht mit Stöcken auf einem Weg, daneben symbolisch ein offener Reißverschluss Münzgeld.

Leistungsfähigkeit und Leistungsgerechtigkeit der gesetzlichen Rente müssen für alle Generationen gesichert sein.

Das Kabinett billigte gestern das so genannte „Rentenpaket II“. Dem Bundesverband der Arbeiterwohlfahrt gehen die Reformen nicht weit genug. Michael Groß, Präsident der Arbeiterwohlfahrt, erklärt dazu:


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Quelle: AWO Bundesverband e.V.

„Stabile Renten waren ein Kernversprechen aus dem Koalitionsvertrag. Alle Menschen müssen sich darauf verlassen können, dass sie in Würde altern können, gleichzeitig dürfen Beschäftigte nicht noch stärker durch steigende Abgaben belastet werden. Gut, dass sich die Regierung mit dem Rentenpaket II grundsätzlich darauf verpflichtet hat. Aber in der jetzt vereinbarten Form wird das „Generationenkapital“ de facto kaum Wirkung zeigen: Selbst das Bundesarbeitsministerium hat berechnet, dass die Beitragssätze maximal um 0,3 Prozentpunkte sinken werden. Es ist ganz klar: Das Rentenpaket II ist ein Reförmchen, kein großer Wurf. Damit auch künftige Generationen sich auf ein stabiles Rentenniveau verlassen können, braucht es weitreichende Reformen. Selbst wenn deutlich mehr Frauen, mehr bislang Arbeitslose und mehr Fachkräfte aus dem Ausland in bezahlte Arbeit kämen, wird sich auf Grund des demografischen Wandels die Zahl der Beitragszahlenden voraussichtlich nicht stark genug erhöhen, um der stetig steigenden Zahl der Rentner*innen gerecht zu werden. Auch Beamt*innen, Politiker*innen und Freiberufler*innen müssen deshalb an der gemeinsamen gesetzlichen Altersvorsorge beteiligt werden, z.B. durch eine Erwerbstätigenversicherung. Das könnte helfen, die kommenden zwei Jahrzehnte, die aus demografischer Sicht besonders problematisch sind, zu bewältigen. Alle, insbesondere Bestverdienende, müssen sich mit einem Bundeszuschuss an der Finanzierung der Rentenversicherung beteiligen.“

 

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AWO Neujahrskonzert 2026 mit Verleihung der Regine-Hildebrandt-Medaille

Preisverleihung: Gruppenbild vor der Bühne stehen 7 Menschen. Das Publikum hinter ihnen. Frau in der Mitte hält großen Blumenstrauß.

„Mit Mut und Weitsicht hat sie sich für eine starke Gemeinschaft eingesetzt, zu einem Zeitpunkt, als noch nicht zu erkennen war, wie wichtig dieser Zusammenhalt einmal sein wird.“ Die Rede ist von Renate Bossack aus Guben, die beim diesjährigen AWO Neujahrskonzert am vergangenen Samstagnachmittag im Nikolaisaal für ihr besonderes ehrenamtliches Engagement mit der Regine-Hildebrandt-Medaille ausgezeichnet wurde. Zum seit rund 20 Jahren stattfindenden neujährlichen Konzert des AWO Bezirksverband Potsdam e.V. hatte in diesem Jahr die Landesarbeitsgemeinschaft der Arbeiterwohlfahrt in Brandenburg – mit der Potsdamer AWO und den AWO Bezirksverbänden Ost, Nord und Süd  – sowie der AWO Landesverband Berlin eingeladen. Organisiert wird das Neujahrskonzert vom Reiseclub Berlin-Brandenburg (RCB), damit die über 700 Gäste einen unbeschwerten Nachmittag erleben können.

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