AWO warnt vor Pflegekollaps

Pflegeversicherung: Arbeiterwohlfahrt kritisiert Kabinettsbeschluss und warnt vor Pflegekollaps

AWO warnt vor Pflegekollaps

Zwei Hände, die sich gegenseitig festhalten.
Foto von National Cancer Institute auf Unsplash

Pflegeversicherung: Arbeiterwohlfahrt kritisiert Kabinettsbeschluss und warnt vor Pflegekollaps

Die Arbeiterwohlfahrt kritisiert den heutigen Kabinettsbeschluss über den Bericht der Bundesregierung für eine zukunftssichere Finanzierung der sozialen Pflegeversicherung.
AWO-Präsidentin Kathrin Sonnenholzner erklärt dazu:


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Quelle: AWO Bundesverband e.V.

„Uns droht offenbar, dass die wirklich längst überfällige Finanzreform der Pflegeversicherung erneut in die nächste Legislaturperiode verschoben wird, während die Lage sich rapide zuspitzt. Die Pflegekassen stehen kurz vor dem finanziellen Kollaps, pflegebedürftige Menschen wissen angesichts der rasant steigenden Eigenanteile nicht mehr, wie sie sich ihre Pflege leisten sollen, pflegende An- und Zugehörige werden in der Folge noch stärker belastet.

Was muss denn noch passieren, damit eine Bundesregierung endlich handelt? Das Mindeste wäre es gewesen, die im Koalitionsvertrag vorgesehenen Maßnahmen zur kurzfristigen Stabilisierung der Finanzsituation der Pflegeversicherung durch Steuerzuschüsse für versicherungsfremde Leistungen umzusetzen. Aber nicht einmal das gelingt.

Es bedarf nun dringend eines breiten gesellschaftlichen Konsenses zum Wert der Pflege als Zeichen des Zusammenhalts und der Wertschätzung. Wir brauchen Sofortmaßnahmen, um die Pflege zu sichern. Klatschen war gestern, heute muss gehandelt werden! Die AWO ist bereit, ihren Beitrag zu leisten.“

 

Daten für Taten

Daten für Taten: Dieser Satz prägte die Veranstaltung des Fachausschusses Existenzsicherung und Armutsbekämpfung der LIGA der freien Wohlfahrtspflege am Donnerstag zum Thema „Armuts- und Sozialberichterstattung im Land Brandenburg- Grundlage einer wirksamen Sozialplanung“.

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