AWO fordert eine verlässliche Förderung bürgerschaftlichen Engagements

Artikel vom 05.12.2024

Einen Tag vor dem heutigen Tag des Ehrenamts wurde gestern die Engagementstrategie des Bundes verabschiedet. Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) begrüßt die Verabschiedung und fordert eine verlässliche und dauerhafte Förderung von bürgerschaftlichem Engagement. Dazu erklärt Kathrin Sonnenholzner, Präsidentin der Arbeiterwohlfahrt:


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Quelle: AWO Bundesverband e.V.

„An diesem Tag des Ehrenamts gilt unser großer Dank den unzähligen Engagierten in unserem Verband, unseren Einrichtungen und all jenen, die sich für andere einsetzen. Ob in der Nachbarschaftshilfe, in Altenpflegeeinrichtungen, in der Unterstützung von Geflüchteten oder in Vereinen vor Ort: Ohne ehrenamtliches Engagement wäre unsere Gesellschaft kälter, unsozialer und weniger demokratisch.“

Der Verband betont die Bedeutung ehrenamtlichen Engagements für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und eine gerechtere und demokratische Gesellschaft. Zur Engagementstrategie des Bundes sagt Sonnenholzner: „Die Bundesregierung hat erkannt, wo viele Engagierten der Schuh drückt. Es ist wichtig, dass bürokratische Belastungen von Ehrenamtlichen reduziert werden, dass Teilhabe und Vielfalt im Engagement gestärkt werden und dass Organisationen beim Umgang mit Nachwuchssorgen unterstützt werden. Jetzt müssen diesen Ankündigungen bald Taten folgen – egal, welche demokratischen Parteien die nächste Regierung bilden!

Die Arbeiterwohlfahrt wird sich auch weiterhin für eine dauerhaft und auskömmlich finanzierte Engagementinfrastruktur einsetzen – denn für die wichtige Rolle als institutionalisierte Netzwerke für Engagement braucht es eine verlässliche Unterstützung.“

 

Musik ohne Grenzen
AWO Neujahrskonzert 2026 mit Verleihung der Regine-Hildebrandt-Medaille

Preisverleihung: Gruppenbild vor der Bühne stehen 7 Menschen. Das Publikum hinter ihnen. Frau in der Mitte hält großen Blumenstrauß.

„Mit Mut und Weitsicht hat sie sich für eine starke Gemeinschaft eingesetzt, zu einem Zeitpunkt, als noch nicht zu erkennen war, wie wichtig dieser Zusammenhalt einmal sein wird.“ Die Rede ist von Renate Bossack aus Guben, die beim diesjährigen AWO Neujahrskonzert am vergangenen Samstagnachmittag im Nikolaisaal für ihr besonderes ehrenamtliches Engagement mit der Regine-Hildebrandt-Medaille ausgezeichnet wurde. Zum seit rund 20 Jahren stattfindenden neujährlichen Konzert des AWO Bezirksverband Potsdam e.V. hatte in diesem Jahr die Landesarbeitsgemeinschaft der Arbeiterwohlfahrt in Brandenburg – mit der Potsdamer AWO und den AWO Bezirksverbänden Ost, Nord und Süd  – sowie der AWO Landesverband Berlin eingeladen. Organisiert wird das Neujahrskonzert vom Reiseclub Berlin-Brandenburg (RCB), damit die über 700 Gäste einen unbeschwerten Nachmittag erleben können.

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