AWO fordert Bekenntnis zum Sozialstaat

Koalitionsverhandlungen: Soziale Sicherheit darf nicht auf der Strecke bleiben

Koalitionsverhandlungen: Soziale Sicherheit darf nicht auf der Strecke bleiben

Mit Blick auf die Koalitionsverhandlungen fordert die Arbeiterwohlfahrt (AWO) alle Beteiligten auf, den Sozialstaat zu stärken.


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Quelle: AWO Bundesverband e.V.


Soziale Sicherheiten dürfen möglichen Einsparungsvorhaben nicht zum Opfer fallen. Die AWO kritisiert, dass die CDU/CSU nach den soeben im Bundestag beschlossenen Sondervermögen nun massive Einsparungen im Sozialen ankündigt. Viel zu hohe Sozialausgaben werden als Grund dafür genannt, alles auf den Prüfstand stellen zu wollen. Zukunftsorientierte Investitionen in Maßnahmen zur Bekämpfung sozialer Ungleichheit werden so jedoch infrage gestellt.

Dazu erklärt AWO-Präsident Michael Groß: „Ein starker Sozialstaat macht unsere Gesellschaft widerstandsfähig gegenüber den Krisen der Gegenwart, ermöglicht sozialen Aufstieg und eine starke Demokratie. Die kürzlich beschlossenen Sondervermögen dürfen jetzt nicht dazu führen, dass der Sozialstaat zum Spielball von politischen Kompromissen wird. Sparen wir jetzt weiter beim Sozialen, ist jede vermeintliche äußere und innere Sicherheit auf tönernen Füßen gebaut. Einspardebatten dürfen nicht auf den schmalen Schultern jener Menschen geführt werden, die schon jetzt in ihrem Alltag sehr stark belastet sind. Soziale Gerechtigkeit und soziale Sicherheit müssen im Mittelpunkt der politischen Agenda stehen. Nur wenn wir den sozialen Zusammenhalt stärken, können wir auch die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft und der Demokratie sichern.“

 

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AWO Neujahrskonzert 2026 mit Verleihung der Regine-Hildebrandt-Medaille

Preisverleihung: Gruppenbild vor der Bühne stehen 7 Menschen. Das Publikum hinter ihnen. Frau in der Mitte hält großen Blumenstrauß.

„Mit Mut und Weitsicht hat sie sich für eine starke Gemeinschaft eingesetzt, zu einem Zeitpunkt, als noch nicht zu erkennen war, wie wichtig dieser Zusammenhalt einmal sein wird.“ Die Rede ist von Renate Bossack aus Guben, die beim diesjährigen AWO Neujahrskonzert am vergangenen Samstagnachmittag im Nikolaisaal für ihr besonderes ehrenamtliches Engagement mit der Regine-Hildebrandt-Medaille ausgezeichnet wurde. Zum seit rund 20 Jahren stattfindenden neujährlichen Konzert des AWO Bezirksverband Potsdam e.V. hatte in diesem Jahr die Landesarbeitsgemeinschaft der Arbeiterwohlfahrt in Brandenburg – mit der Potsdamer AWO und den AWO Bezirksverbänden Ost, Nord und Süd  – sowie der AWO Landesverband Berlin eingeladen. Organisiert wird das Neujahrskonzert vom Reiseclub Berlin-Brandenburg (RCB), damit die über 700 Gäste einen unbeschwerten Nachmittag erleben können.

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